Berner Oberland Rundreise: unsere 7 Tage mit dem Auto ab Brienz

Für eine Berner Oberland Rundreise mit dem Auto reichen sieben Tage, um das Lauterbrunnental, das Schilthorn, den Oeschinensee, das Brienzer Rothorn, zwei Schluchten und den Brienzersee zu sehen, ohne an einem Tag länger als eine Stunde zu fahren. Hier steht genau die Route, die wir vom 4. bis 11. Juli 2026 gefahren sind, von einer Ferienwohnung in Brienz aus und mit unserem Hund Miley auf der Rückbank. Zu jedem Tag bekommst du die Fahrzeit, was wir bezahlt haben, welche Billette du vorher buchen solltest und was wir heute anders machen würden. Alle Preise sind Preise 2026 der offiziellen Betreiber, Stand Oktober 2026. Den Überblick über die ganze Region findest du in unserem Berner-Oberland-Guide.

Unsere Rundreise durchs Berner Oberland auf einen Blick

Tag Ziele Fahrzeit ab Brienz Billette pro Erwachsenem (2026) Vorher buchen?
1 (Sa, 4. Juli) Anreise über den Brünig, Dorf Brienz und Seepromenade 0 Min. gratis nein
2 (So, 5. Juli) Gletscherschlucht Rosenlaui und Rosenlauital ca. 40 Min. Schlucht CHF 12, Talparkierung CHF 8 pro Auto nein
3 (Mo, 6. Juli) Trümmelbachfälle, Lauterbrunnen, Staubbachfall, Abendbad in Wycheley ca. 45 Min. Trümmelbach CHF 18, Parkhaus Lauterbrunnen bis CHF 18 nein
4 (Di, 7. Juli) Oeschinensee, auf dem Rückweg Spiez ca. 60 Min. Gondel CHF 40 retour, Hund CHF 8 ja, Zeitfenster
5 (Mi, 8. Juli) Brienzer Rothorn mit der Luftseilbahn ab Sörenberg ca. 60 Min. mit Fotostopps Seilbahn CHF 59 retour, Hund CHF 12 nein (Dampfbahn: ja)
6 (Do, 9. Juli) Schilthorn, Birg, Grauseeli, Abend in Mürren ca. 45 bis 50 Min. Schilthorn CHF 115 retour nein
7 (Fr, 10. Juli) Aareschlucht, Iseltwald, Wycheley, Aareschlucht bei Nacht 15 bis 25 Min. Aareschlucht CHF 13 (Tagesticket gilt auch abends) nein

Abreise am Samstag, 11. Juli. Billette auf unserer Route zusammen: CHF 257 pro Erwachsenem (ca. 278 €), dazu Parken, Benzin und Unterkunft. Euro zu 1 CHF = 1,08 €, Stand Oktober 2026.

Billette für die grossen Tage dieser Rundreise
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Wie viele Tage brauchst du fürs Berner Oberland?

Für die Höhepunkte brauchst du mindestens drei volle Tage, für Gipfel, Seen und Schluchten ohne Hetze eine ganze Woche. Sieben Tage geben dir ausserdem Spielraum, die Bergtage auf die klarsten Morgen zu legen, und das ist in den Alpen die wichtigste Planungsentscheidung überhaupt.

Unsere Woche hatte sechs volle Ausflugstage zwischen der Anreise am Samstagnachmittag und der Abreise am folgenden Samstag. Diese Länge hat gepasst. Jeder Tag hatte ein Hauptziel und einen kleineren Abstecher, und an den meisten Abenden waren wir früh zurück in der Wohnung. Ändern würden wir nur die Reihenfolge: Das Schilthorn, den wetterabhängigsten Ausflug, haben wir auf Tag 6 gelegt und hätten bei Regen keine Reserve mehr gehabt.

  • 3 Tage: Lauterbrunnental, Schilthorn mit Mürren und ein Seetag.
  • 5 Tage: dazu Oeschinensee und Aareschlucht.
  • 7 Tage: dazu Brienzer Rothorn, Rosenlauital und ein freier halber Tag.

Die kürzeren Varianten beschreiben wir weiter unten. Bewusst weggelassen haben wir das Jungfraujoch, Grindelwald und den Harder Kulm. Mit Hund und einer Woche haben wir uns für den klassischen Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau vom Schilthorn entschieden. Wir schreiben nur über Orte, an denen wir selbst waren.

Warum wir Brienz als Standort gewählt haben

Brienz hat als Standort funktioniert, weil es ruhig ist, direkt am See liegt und jedes Ziel dieser Route mit dem Auto zwischen 15 Minuten und einer Stunde entfernt war. Der Preis dafür: Ins Lauterbrunnental fährst du rund 20 Minuten länger als von Interlaken.

Wir hatten eine Ferienwohnung am Hang über dem Dorf mit eigenem Parkplatz, und das hat uns die tägliche Parkplatzsuche erspart. Zur Aareschlucht und nach Meiringen waren es 15 Minuten, nach Iseltwald etwa 20, ins Lauterbrunnental 40 bis 50, nach Kandersteg und Sörenberg rund eine Stunde. Abends hatten wir das alte Holzdorf Brienz und zwei ruhige Strände am See fast für uns allein. Ohne Auto ist Interlaken der bessere Standort, weil dort alle Züge abfahren. Unser Ratgeber Wo übernachten im Berner Oberland vergleicht Brienz, Lauterbrunnen und Interlaken ausführlich.

Eine Ferienwohnung für zwei kostet in Brienz im Juli typischerweise rund CHF 120 bis 250 pro Nacht (ca. 130 bis 270 €), Doppelzimmer in der Region beginnen im Sommer bei etwa CHF 150. Für Juli und August früh buchen.

Kirche und Dächer von Brienz über dem türkisfarbenen Brienzersee, vom Hang über dem Dorf gesehen
Unser Blick jeden Morgen: die Kirche von Brienz und der See, fotografiert am letzten Morgen, 11. Juli.

Tag 1: Anreise über den Brünig und ein Abend in Brienz

Tag 1 gehört der Anreise, dem Einkauf und einem ersten Abendspaziergang durch Brienz. Wenn du wie wir mit dem Auto aus Deutschland kommst, nimm die Route über den Brünigpass: Sie führt direkt nach Brienz hinunter und am Lungerersee vorbei, einem der schönsten Aussichtspunkte der ganzen Reise.

Wir sind am Samstag, 4. Juli, aus Süddeutschland losgefahren. Die Autobahn führt über Luzern Richtung Brünig, und oberhalb von Lungern liegt eine Haltebucht mit genau diesem Blick: ein türkiser See in einem grünen Tal, das Dorf an seinem Ende. Wir haben dort um 13:37 Uhr gehalten und zehn Minuten nur geschaut. Für die Autobahn brauchst du die Schweizer Vignette. Alles zu Vignette, Tempolimits und Parken steht in unserem Ratgeber Mit dem Auto in die Schweiz.

Türkiser Lungerersee in einem grünen Tal unter bewaldeten Bergen, von der Brünigstrasse aus gesehen
13:37 Uhr am 4. Juli: Halt über dem Lungerersee auf dem Weg zum Brünig. Bis Brienz sind es noch rund 20 Minuten.

Am späten Nachmittag haben wir für die ersten Tage eingekauft. Die meisten Supermärkte schliessen am Samstag früh und haben sonntags zu, kauf also vor der Ankunft alles für den Sonntag ein. Um 18:40 Uhr sind wir im Oberdorf von Brienz losgelaufen, durch die Brunngasse mit ihren Blumenbalkonen hinunter und um 19:15 Uhr an der Promenade angekommen. Um 19:28 Uhr verschwand die Sonne hinter dem Grat über der Kirche. Diese eine Stunde ist der beste Einstieg in das Dorf.

Dunkle Holzchalets mit roten Geranien an den Balkonen in der Brunngasse in Brienz
Die Brunngasse um 19:04 Uhr am ersten Abend. Nach 18 Uhr ist die Gasse fast leer.

Kosten an Tag 1: ausser Benzin und Einkauf nichts. Tipp: Komm bei Tageslicht an. Die Brünigstrasse und der Blick auf den Lungerersee gehören zur Reise.

Tag 2: Gletscherschlucht Rosenlaui und Rosenlauital

An Tag 2 geht es ins Rosenlauital oberhalb von Meiringen: morgens durch eine enge Gletscherschlucht, nachmittags Picknick unter dem Wellhorn. Das Tal liegt rund 40 Minuten von Brienz entfernt, ist einer der ruhigsten Tage der Woche und ideal, um dich an die Bergstrassen zu gewöhnen.

Wir sind am Sonntag, 5. Juli, gegen 9:30 Uhr in Brienz losgefahren, durch Meiringen Richtung Willigen, und waren um 9:56 Uhr an der Zahlstelle der Talstrasse. Sie wird oft Mautstrasse genannt, genau genommen kaufst du aber ein Parkticket für das ganze Tal: CHF 8 pro Tag (ca. 9 €), ab 12 Uhr CHF 4. Hinter der Zahlstelle ist die Strasse nur rund 3 Meter breit, und das Postauto hat immer Vortritt.

Um 10:27 Uhr standen wir am Eingang. Der Weg durch die Gletscherschlucht Rosenlaui hat uns mit Fotostopps fast zwei Stunden gekostet: Tunnel, Wasserfälle und über 200 Stufen. Der Eintritt kostet CHF 12 für Erwachsene (ca. 13 €), Hunde sind gratis. Danach haben wir auf den Wiesen am Reichenbach mit Blick auf Wellhorn und Rosenlauigletscher gepicknickt, sind zum historischen Hotel Rosenlaui gelaufen und haben auf dem Rückweg Käse an einer Selbstbedienungshütte gekauft.

Weg auf einem Felsband zwischen senkrechten Kalkwänden in der Gletscherschlucht Rosenlaui
Die Engstelle der Gletscherschlucht Rosenlaui um 10:41 Uhr. Am Sonntagmorgen hatten wir ganze Abschnitte für uns.
  • Fahrt: rund 40 Minuten ab Brienz, 23 km.
  • Kosten: Schlucht CHF 12 pro Erwachsenem, Talparkierung CHF 8 pro Auto.
  • Zeit: ein ganzer Tag mit dem Tal, ein halber für die Schlucht allein.
  • Kombinieren mit: dem Reichenbachfall auf dem Weg hinauf oder der Aareschlucht, wenn du den Talspaziergang weglässt.

Zurück nach Brienz sind wir im Abendlicht am See entlang gefahren. Wenn du hier nur einen halben Tag hast, mach die Schlucht am Morgen und halte für den Wellhorn-Blick auf den Wiesen unterhalb von Rosenlaui.

Das Wellhorn mit dem Rosenlauigletscher über grünen Wiesen im Rosenlauital
Das Wellhorn um 14:14 Uhr von unserem Picknickplatz am Reichenbach. Für uns der schönste Blick des Tages.

Tag 3: Lauterbrunnental mit Trümmelbach und Staubbachfall

Tag 3 gehört dem Lauterbrunnental: morgens zur Öffnung die Trümmelbachfälle im Berg, danach das Dorf Lauterbrunnen und der kostenlose Staubbachfall. Fang hinten im Tal an und arbeite dich zum Dorf vor, denn die Reisebusse fahren in die andere Richtung.

Am Montag, 6. Juli, sind wir um 8:50 Uhr in Brienz losgefahren und haben um 9:20 Uhr auf dem kleinen Parkplatz der Trümmelbachfälle geparkt. Er ist gratis, aber auf zwei Stunden begrenzt und nur für Besucher. Drinnen bringt dich ein Tunnellift mitten zwischen zehn Gletscherwasserfälle, die durch den Fels donnern. Der Eintritt kostet CHF 18 (ca. 19 €), Billette gibt es nur vor Ort, und Hunde sind nicht erlaubt. Einer von uns blieb deshalb zeitweise mit Miley draussen. Den Weg durch die Schlucht beschreibt unser Ratgeber zu den Trümmelbachfällen.

Gletscherwasser schraubt sich durch ein ausgeschliffenes Felsbecken bei den Trümmelbachfällen
Einer der Korkenzieherfälle im Trümmelbach um 9:50 Uhr, bevor die Busse kamen.

Um 11:44 Uhr haben wir im Parkhaus Lauterbrunnen unter dem Bahnhof geparkt (974 Plätze, CHF 18 für 8 Stunden). Den Nachmittag haben wir im Dorf verbracht: in der Kirche, am Brunnen, in dem sich Miley abgekühlt hat, und auf dem kurzen Weg hinauf zur Galerie am Staubbachfall. Das kostet nichts. Danach sind wir eine halbe Stunde über die Wiesen im Talboden gelaufen, wo es viel ruhiger war als auf der Hauptstrasse. Wie alles zusammenhängt, zeigt unser Reiseführer zum Lauterbrunnental.

Der Staubbachfall stürzt 297 Meter von der Felswand über Lauterbrunnen, unten zerstäubt das Wasser
Der Staubbachfall um 12:59 Uhr. Die Galerie am Fuss der Wand ist von Mai bis Oktober gratis.

Am Abend sind wir zurück in Brienz zum Kiesstrand Wycheley am Ostende des Brienzersees gefahren und um 18:25 Uhr angekommen. Ausser zwei, drei Spaziergängern war niemand da. Miley ist geschwommen, und wir sassen auf den Steinen, bis die Sonne den See hinunter unterging. Mehr zu diesem Platz steht in unserem Ratgeber zum Brienzersee.

  • Fahrt: rund 45 Minuten ab Brienz über Interlaken.
  • Kosten: Trümmelbach CHF 18 pro Erwachsenem, Parkhaus Lauterbrunnen bis CHF 18, Sommerparkplatz Wycheley kostenpflichtig.
  • Vorher buchen: nichts. Sei zur Öffnung an den Trümmelbachfällen (im Juli und August 8:30 Uhr).
Unser Hund Miley am Abend auf dem Kiesstrand Wycheley am Ostende des Brienzersees
Wycheley um 18:35 Uhr am 6. Juli. Nach einem Tag im Tal war dieser Strand unsere Belohnung.
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Tag 4: Oeschinensee und Spiez auf dem Rückweg

Tag 4 bringt die längste Fahrt der Woche und den schönsten Seetag: den türkisfarbenen Oeschinensee über Kandersteg, erreichbar mit Gondel und 25 bis 35 Minuten Fussweg, und auf dem Rückweg einen Halt in Spiez am Thunersee. Buch die Gondel am Vorabend online mit Zeitfenster, im Sommer ist das Pflicht.

Am Dienstag, 7. Juli, sind wir am Thunersee entlang und durchs Kandertal gefahren und waren gegen 10 Uhr an der Talstation in Kandersteg. Die Parkplätze P1 bis P3 an der Gondelbahn sind im Sommer ab etwa 11 Uhr voll, also komm früher als wir. Um 10:20 Uhr stand eine Schlange an den Billettautomaten. Die Berg- und Talfahrt kostet vom 15. Juni bis 21. September CHF 40 (ca. 43 €), ein Hund CHF 8. Wichtig, wenn du einen Pass hast: Seit Januar 2026 gilt der Berner Oberland Pass auf dieser Gondel nicht mehr. Swiss Travel Pass und Halbtax geben weiterhin 50 Prozent Rabatt.

Strasse durch den Wald im Kandertal mit blauem Wegweiser zum Blausee
Die Strasse durchs Kandertal am Morgen des 7. Juli. Die Abzweigung zum Blausee wäre ein möglicher Zusatzhalt.

Wir sind über den Panoramaweg via Läger zum See hinuntergelaufen, zwischen 13:20 und 14:05 Uhr geschwommen, ein Stück auf dem Bergweg über dem Nordufer gegangen und um 16:54 Uhr mit der Gondel hinuntergefahren. Ab Mittag waren die Strände beim Restaurant voll, fünf Minuten weiter am Nordufer war es ruhig. Alles von den Zeitfenster-Regeln bis zu den Ruderbooten steht in unserem Ratgeber zum Oeschinensee.

Der Oeschinensee vom Weg über dem Nordufer, türkises Wasser unter verschneiten Gipfeln
Der Oeschinensee vom Weg über dem Nordufer. Bis zu diesem Blick laufen die wenigsten.

Spiez liegt nur eine halbe Stunde von Kandersteg entfernt und auf dem Rückweg. Wir kamen um 17:55 Uhr an, gerade als das Schlossmuseum schloss, und haben 50 Minuten im kostenlosen Schlosspark verbracht, auf den Terrassen über der Bucht und auf der Walenrain-Wiese, wo Miley im Hundebereich geschwommen ist. Wenn du ins Museum willst, sei vor 17 Uhr da. Öffnungszeiten und Parken stehen in unserem Ratgeber zu Spiez.

  • Fahrt: rund eine Stunde von Brienz nach Kandersteg, 30 Minuten nach Spiez, dann etwa 40 Minuten zurück nach Brienz.
  • Kosten: Gondel CHF 40 pro Erwachsenem, Hund CHF 8, Parkplatz an der Talstation (mit Gondelbillett reduziert, Tarif nur am Automaten), Parkuhr in Spiez.
  • Vorher buchen: das Zeitfenster für die Gondel.
Bucht von Spiez mit Segelbooten im Hafen, von der Schlossterrasse gesehen
Die Bucht von Spiez von der Schlossterrasse, unser letzter Halt vor der Heimfahrt am Thunersee entlang.

Tag 5: Brienzer Rothorn ab Sörenberg

Tag 5 gehört dem Brienzer Rothorn, dem 2350 Meter hohen Berg über dem Brienzersee. Mit Auto ist die Luftseilbahn ab Sörenberg die klügere Wahl: CHF 59 retour statt CHF 98 für die Dampfbahn ab Brienz, sieben Minuten statt einer Stunde, und dazu eine der schönsten kleinen Passstrassen der Region.

Am Mittwoch, 8. Juli, sind wir gegen 9:15 Uhr in Brienz losgefahren, über den Brünig nach Giswil und auf der Panoramastrasse über den Glaubenbielenpass nach Sörenberg. Mit Fotostopps hat das rund eine Stunde gedauert. Um 10:18 Uhr haben wir auf dem Parkplatz Schönenboden geparkt (CHF 2 pro Stunde, CHF 5 für den Tag, am Automaten gibst du dein Kennzeichen ein), am Schalter ohne Wartezeit die Billette gekauft und waren um 10:40 Uhr oben.

Der Brienzersee tief unter dem Gipfel des Brienzer Rothorns, am Horizont Gletscher
10:53 Uhr auf dem Rothorn: der ganze Brienzersee unter uns, am Horizont die Gletscher der Jungfrauregion.

Wir waren sechs Stunden oben: Gipfelplattform, Felstunnel, die Holzkuh an der Bahnstation, der Gratweg zum Gipfelkreuz und durch reinen Zufall um 16:07 Uhr rund 40 Alphornbläser. Das Schönste für uns war, den roten Dampfzügen auf den letzten Kurven unter uns zuzuschauen. Gegen 14 Uhr zogen Wolken auf, für den Gletscherblick ist also der Morgen die richtige Zeit. Beide Wege hinauf mit Preisen und unserem Fazit vergleicht unser Ratgeber zum Brienzer Rothorn.

Roter Dampfzug der Zahnradbahn auf den letzten Kurven unterhalb der Station Rothorn Kulm
Ein Dampfzug auf den letzten Kurven unter dem Gipfel um 11:28 Uhr. Von der Seilbahnseite schaust du von oben zu.
  • Fahrt: rund eine Stunde über den Brünig und die Glaubenbielen-Panoramastrasse (im Winter gesperrt).
  • Kosten: Seilbahn CHF 59 pro Erwachsenem (ca. 64 €), Hund CHF 12 retour, Parkplatz CHF 5.
  • Vorher buchen: für die Seilbahn nichts. Für die Dampfbahn ab Brienz online mit Sitzplatzgarantie.
  • Mit dem Berner Oberland Pass: Seilbahn und Dampfbahn sind beide inklusive.
Alex am Gipfelkreuz des Brienzer Rothorns, tief unten der Brienzersee
Ich am Gipfelkreuz des Brienzer Rothorns, 8. Juli 2026, 15:12 Uhr, unten der Brienzersee, Miley ruht auf dem Weg.

Tag 6: Schilthorn, Birg, Grauseeli und ein Abend in Mürren

Tag 6 ist der grosse Bergtag: das Schilthorn auf 2970 Metern mit dem besten Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau in der Region, die kostenlosen Felswege auf dem Birg, eine Wanderung zum kleinen Grauseeli und ein Abend im autofreien Mürren. Die Berg- und Talfahrt ab Stechelberg kostet CHF 115 (ca. 124 €). Fahr nur an einem klaren Tag hinauf, und fahr früh.

Am Donnerstag, 9. Juli, sind wir um 9:49 Uhr durch Lauterbrunnen gefahren, an der Staubbachwand in der Morgensonne vorbei, und waren gegen 10 Uhr an der Talstation der Schilthornbahn in Stechelberg. Die Halle war schon gut gefüllt. Seit Dezember 2024 bringt dich die steilste Seilbahn der Welt in vier Minuten von Stechelberg nach Mürren, von dort geht es über den Birg auf den Gipfel.

Strasse durchs Lauterbrunnental mit Felswänden und verschneiten Gipfeln am Talende in der Morgensonne
9:49 Uhr am 9. Juli: die Fahrt durchs Lauterbrunnental nach Stechelberg, am Himmel schon die ersten Gleitschirme.

Um 10:40 Uhr hatten wir oben klare Sicht, um 10:55 Uhr verschwand der Eiger in den Wolken, um 13 Uhr war alles wieder frei. Am Nachmittag sind wir auf dem Birg ausgestiegen, in rund 25 Minuten zum Grauseeli hinuntergelaufen und über eine Stunde am Wasser geblieben, während nur eine Handvoll Wanderer vorbeikam. Um 17:30 Uhr haben wir eine der letzten, völlig vollen Bahnen nach Mürren genommen. Preise, Fahrplan und unseren Tag Stunde für Stunde findest du in unserem Schilthorn-Ratgeber.

Eiger, Mönch und Jungfrau nebeneinander, vom Gipfel des Schilthorns an einem klaren Nachmittag
Eiger, Mönch und Jungfrau vom Schilthorn um 13:39 Uhr, nachdem sich die Mittagswolken verzogen hatten.

Mürren am Abend war die ruhigste Stunde der Woche. Zwischen 17:50 und 19:20 Uhr sind wir einmal durchs ganze Dorf gelaufen, haben mitten in der Gasse eine Katze mit rotem Halstuch getroffen und auf einer Terrasse über dem Tal gegessen. Dann brachte uns die direkte Seilbahn im goldenen Licht nach Stechelberg hinunter. Unser Ratgeber zu Mürren beschreibt den Abend und auch Gimmelwald unterhalb des Dorfes.

Das Lauterbrunnental fast 800 Meter unter dem Dorfrand von Mürren im Abendlicht
18:40 Uhr am Dorfrand von Mürren. Der Talboden liegt fast 800 Meter tiefer.
  • Fahrt: 45 bis 50 Minuten von Brienz nach Stechelberg.
  • Kosten: Schilthorn CHF 115 pro Erwachsenem, Hunde gratis, Parkplatz an der Schilthornbahn (jungfrau.ch nennt CHF 8 für 8 Stunden, prüf den Automaten).
  • Vorher buchen: nicht nötig. Schau vor der Abfahrt auf die Webcam von schilthorn.ch.
Abendblick talaufwärts im Lauterbrunnental mit Wolken über den Gletschern am Talende
19:48 Uhr auf der Heimfahrt durchs Tal: Die Wolken über den Gletschern waren die einzigen des Abends.

Tag 7: Aareschlucht, Iseltwald und die Aareschlucht bei Nacht

Tag 7 ist ein entspannter Tag nahe Brienz: morgens die Aareschlucht bei Meiringen, nachmittags die türkise Bucht von Iseltwald, ein Bad in Wycheley und, wenn Freitag oder Samstag im Juli oder August ist, die beleuchtete Aareschlucht nach Einbruch der Dunkelheit. Dein Billett vom Morgen gilt auch am Abend.

Am Freitag, 10. Juli, waren wir um 9:30 Uhr am Westeingang der Aareschlucht, als erst wenige Leute auf den Stegen unterwegs waren. Die Schlucht ist 1400 Meter lang und bis zu 200 Meter tief, der Eintritt kostet CHF 13 (ca. 14 €), Hunde laufen an der kurzen Leine gratis mit. Wir sind hin und zurück gelaufen, mit allen Stopps fast drei Stunden, und haben an der Kasse gefragt, ob wir abends mit demselben Billett wiederkommen dürfen. Die Antwort war ja.

Um 13:20 Uhr haben wir in Iseltwald geparkt, der Parkplatz war fast voll. Wir haben die Schlange am Steg aus der Serie Crash Landing on You beobachtet, das Betreten kostet CHF 5, den gleichen Blick gratis vom Ufer aus fotografiert, um 14:50 Uhr den Raddampfer Lötschberg ankommen sehen und Miley mit der Schlosshalbinsel im Hintergrund schwimmen lassen. Steg, Parken und Schiffe erklärt unser Ratgeber zu Iseltwald.

Der Holzsteg von Iseltwald in der türkisen Bucht des Brienzersees, vom Ufer aus gesehen
Der berühmte Steg um 13:52 Uhr, vom Ufer daneben fotografiert. Für diesen Blick musst du nichts bezahlen.

Nach einem zweiten Abend in Wycheley sind wir zurück nach Meiringen gefahren. Um 21 Uhr waren wir wieder in der Schlucht. Scheinwerfer liessen den glatt geschliffenen Fels leuchten, farbige Lichtlinien spielten an den Wänden, und kurz vor 22 Uhr stand ein Alphornbläser in einem der Tunnel und spielte. Sonst war praktisch niemand in der Schlucht. Für uns war es der beste Abend der ganzen Woche.

Beleuchteter Steg in der Aareschlucht bei Nacht, golden angestrahlte Felswände über dem grünen Fluss
21:12 Uhr in der Aareschlucht: An Sommerwochenenden sind die Stege bis 22 Uhr beleuchtet.
  • Fahrt: 15 Minuten zur Aareschlucht, etwa 20 nach Iseltwald.
  • Kosten: Aareschlucht CHF 13 pro Erwachsenem (Parkplatz am Westeingang gratis), Parkplatz Iseltwald am Automaten, Steg CHF 5, wenn du ihn betrittst.
  • Abendbeleuchtung 2026: freitags und samstags vom 3. Juli bis 29. August, 18:30 bis 22 Uhr.

Am Samstag, 11. Juli, haben wir gepackt und sind heimgefahren. Der Tageskilometerzähler zeigte bei der Ankunft 1327,7 km, für die ganze Reise hin und zurück.

Was die Woche gekostet hat

Die Billette auf unserer Route kosteten zusammen CHF 257 pro Erwachsenem (ca. 278 €): Rosenlaui CHF 12, Trümmelbach CHF 18, Oeschinensee CHF 40, Rothorn-Seilbahn CHF 59, Schilthorn CHF 115 und Aareschlucht CHF 13. Parken kostete CHF 39 auf den Parkplätzen mit bekanntem Preis, dazu kommen einige Automaten in Kandersteg, Spiez, Iseltwald und Wycheley; plan für so eine Woche CHF 60 bis 80 ein. Der Hund kostete CHF 20 an Billetten.

Posten (2026) Pro Erwachsenem oder Auto In Euro
Bergbahnen (Oeschinensee, Rothorn, Schilthorn) CHF 214 ca. 231 €
Schluchten und Wasserfälle (Rosenlaui, Trümmelbach, Aareschlucht) CHF 43 ca. 46 €
Parken (Rosenlauital, Lauterbrunnen, Kandersteg, Sörenberg, Stechelberg, Iseltwald, Spiez) CHF 39 bekannt, plan CHF 60 bis 80 pro Auto ca. 42 €, plan 65 bis 86 €
Hundebillette (Oeschinensee CHF 8, Rothorn-Seilbahn CHF 12) CHF 20 ca. 22 €
Autobahnvignette CHF 40 pro Auto ca. 43 €
Unterkunft in Brienz Ferienwohnung typisch CHF 120 bis 250 pro Nacht ca. 130 bis 270 €

Die CHF 39 sind Rosenlaui (CHF 8), Lauterbrunnen (CHF 18), Sörenberg (CHF 5) und Stechelberg (CHF 8); mehrere andere Parkplätze zeigen ihre Preise nur am Automaten. Hätte sich ein Pass gelohnt? Mit Auto nicht: Der Berner Oberland Pass für sechs Tage kostet CHF 350 (ca. 378 €) und hätte nur Rothorn und Schilthorn abgedeckt, zusammen CHF 174. Ohne Auto sieht es anders aus. Die ganze Rechnung steht in unserem Ratgeber zum Berner Oberland Pass, und was die Woche mit Essen und allem gekostet hat, in unserem Ratgeber Was kostet ein Urlaub in der Schweiz.

Die Reihenfolge, die wir beim nächsten Mal wählen würden

Beim nächsten Mal würden wir das Schilthorn auf den ersten klaren Morgen der Woche legen und jeden Bergtag mindestens eine Stunde früher starten. Der Rest der Route hat genau so funktioniert.

  1. Am ersten Tag die Prognose prüfen. Schilthorn und Rothorn auf die zwei klarsten Morgen legen, egal an welcher Stelle der Woche.
  2. Die Schluchten flexibel halten. Aareschlucht, Rosenlaui und Trümmelbach gehen auch bei leichtem Regen und passen perfekt auf bewölkte Tage.
  3. Um 8:30 Uhr an der Talstation sein. Wir waren an den meisten Tagen erst gegen 10 Uhr da. Am Schilthorn war die Halle voll, am Oeschinensee standen wir an den Automaten an.
  4. Die Abende einplanen. Mürren nach 17:30 Uhr, die Brunngasse nach 18 Uhr, Wycheley zum Sonnenuntergang und die Aareschlucht nach 21 Uhr waren die besten Stunden der Woche und kosteten fast nichts.

Ein Reservetag hätte ebenfalls geholfen. Mit sechs Ausflugstagen hatten wir keinen. Wenn du acht Tage hast, halte einen ganz frei.

Berner Oberland in 3 oder 5 Tagen

Für drei Tage nimmst du das Lauterbrunnental, das Schilthorn mit Mürren und einen Seetag rund um Brienz und Iseltwald. Für fünf Tage kommen der Oeschinensee mit Spiez und ein Schluchtentag mit Aareschlucht und Rosenlaui dazu.

Berner Oberland in 3 Tagen

  • Tag 1: Trümmelbachfälle um 8:30 Uhr, Lauterbrunnen und Staubbachfall, abends ein Spaziergang im Talboden.
  • Tag 2: Schilthorn mit den ersten Bahnen, Birg und Grauseeli, Abend in Mürren.
  • Tag 3: Aareschlucht am Morgen, Iseltwald am Nachmittag, Brienz am Abend.

Berner Oberland in 5 Tagen

  • Tag 1 bis 3: wie oben.
  • Tag 4: Oeschinensee mit frühem Zeitfenster, auf dem Rückweg Spiez.
  • Tag 5: Gletscherschlucht und Tal Rosenlaui, oder bei klarem Wetter das Brienzer Rothorn.

Bei drei Tagen ist Lauterbrunnen oder Interlaken der bessere Standort als Brienz, weil zwei der drei Tage im Lauterbrunnental stattfinden.

Die Route ohne Auto

Fast die ganze Rundreise geht auch mit dem öffentlichen Verkehr, aber jeder Tag dauert länger, und dann ist Interlaken der bessere Standort. Ins Rosenlauital fährt das Postauto 164 ab Meiringen, zum Oeschinensee der Zug nach Kandersteg, und aufs Rothorn nimmst du die Dampfbahn ab Brienz statt der Seilbahn ab Sörenberg.

  • Lauterbrunnental: Zug von Interlaken Ost nach Lauterbrunnen in rund 22 Minuten, Postauto 141 zum Trümmelbach und nach Stechelberg.
  • Oeschinensee: Zug über Spiez nach Kandersteg, dann Ortsbus oder 10 bis 15 Minuten zu Fuss zur Talstation.
  • Rosenlaui: Zug nach Meiringen, Postauto 164 in 32 Minuten zur Schlucht, im Hochsommer acht Kurse pro Tag.
  • Brienzer Rothorn: Dampfbahn ab Brienz, CHF 98 retour (ca. 106 €), rund eine Stunde pro Weg.
  • Aareschlucht und Iseltwald: Zug nach Meiringen und Zentralbahn bis Aareschlucht West, Schiff oder Postauto 103 nach Iseltwald.

Ohne Auto lohnt sich der Blick auf einen regionalen Pass. Für unsere Route mit Zug und Bus hätte der Berner Oberland Pass für sechs Tage rund CHF 140 pro Erwachsenem gespart (ca. 151 €). Die Einzelheiten stehen in unserer Rechnung zum Berner Oberland Pass. Viele kombinieren auch den Zug an den meisten Tagen mit einem Mietwagen für ein, zwei Tage im Haslital und im Kandertal.

Plan für schlechtes Wetter

An Regen- oder Wolkentagen tauschst du die Gipfel gegen Schluchten und Wasserfälle. Trümmelbachfälle, Aareschlucht und Gletscherschlucht Rosenlaui liegen grösstenteils im Fels oder unter Überhängen und führen nach Regen sogar mehr Wasser.

  • Tiefe Wolken: Schilthorn und Rothorn auslassen. Sonst zahlst du CHF 115 oder CHF 59, um im Nebel zu stehen.
  • Leichter Regen: Trümmelbachfälle, Aareschlucht, Rosenlaui. Schuhe mit gutem Profil und Regenjacke.
  • Gewitter: Im Juli bauten sie sich bei uns an mehreren Tagen ab Mittag auf. Bergausflüge morgens machen, Seen und hohe Wege verlassen, wenn der Himmel grau wird.
  • Drinnen: das Schweizer Holzbildhauerei Museum in Brienz, das Schlossmuseum Spiez, die Spy World auf dem Schilthorn.

Wie das Juliwetter bei uns wirklich war, mit Andrang und Temperaturen, steht in unserem Ratgeber Berner Oberland im Juli.

Die Rundreise mit Hund

Jeder Tag dieser Rundreise geht mit Hund, nur in die Trümmelbachfälle dürfen Hunde nicht. Miley fuhr gratis mit den Schilthornbahnen, zahlte CHF 8 an der Oeschinensee-Gondel und CHF 12 an der Rothorn-Seilbahn und lief gratis durch die Aareschlucht und die Gletscherschlucht Rosenlaui.

  • Badeplätze: Wycheley, Iseltwald, der Oeschinensee, das Grauseeli unter dem Birg, der Reichenbach im Rosenlauital und der Hundebereich der Walenrain-Wiese in Spiez.
  • Gitterböden: der Skyline Walk auf dem Birg und der Felstunnel auf dem Rothorn. Miley war das egal, manchen Hunden nicht.
  • Kühe: Am Oeschinensee und am Rothorngrat läufst du an weidenden Kühen vorbei. Leine kurz halten.
  • Hitze: An heissen Tagen die Schluchten auf die Tagesmitte legen. Dort bleibt es kühl.

Unsere Tipps für jedes Ziel, von Hundebilletten bis zu den besten Badeplätzen, sammelt unser Ratgeber Berner Oberland mit Hund.

Praktische Tipps für die Woche

Ein paar Dinge haben die Woche leichter gemacht: die Vignette vor der Grenze, Münzen und Karte für die Parkautomaten, Einkäufe aus dem Supermarkt fürs Picknick und die SBB-App für Fahrpläne, auch wenn du mit dem Auto unterwegs bist.

  • Vignette: CHF 40 für 2026 (ca. 43 €), am besten als E-Vignette auf dem offiziellen Portal des Bundes. Busse ohne Vignette: CHF 200.
  • Parken: Einige Automaten nehmen nur Schweizer Münzen oder wollen dein Kennzeichen. Nimm eine Karte und ein paar Münzen mit.
  • Mobile Daten: Die Schweiz gehört nicht zur EU-Roamingzone. Prüf deinen Tarif vor der Reise.
  • Essen: Coop und Migros fürs Picknick, Bergrestaurants sind gut, aber teuer.
  • Läden am Sonntag: meist geschlossen, ausser an grossen Bahnhöfen wie Interlaken Ost.
  • Kleidung: Eine Jacke für jeden Gipfeltag. Auf dem Schilthorn ist es rund 13 Grad kälter als im Tal.

Alle Ziele dieser Rundreise findest du auch auf unserer interaktiven Karte des Berner Oberlands, damit du Entfernungen prüfen kannst, bevor du Tage tauschst.

Noch bei der Planung? In unseren Gut-zu-wissen-Ratgebern findest du eSIM und mobiles Internet in der Schweiz, den Weg vom Flughafen Zürich nach Interlaken, ob sich der Swiss Travel Pass lohnt und Gepäckaufbewahrung, dazu alles Weitere unter Gut zu wissen vor der Reise.

Häufige Fragen zur Berner Oberland Rundreise

Sind 7 Tage im Berner Oberland zu viel?

Nein. In einer Woche siehst du das Lauterbrunnental, zwei Gipfel, zwei Seen und zwei Schluchten ohne Hetze und kannst die Bergtage auf die klarsten Morgen legen. Für diese Route würden wir nicht weniger als sechs volle Tage einplanen.

Brauchst du für diese Rundreise ein Auto?

Nein, aber es spart Zeit. Am meisten hilft das Auto im Rosenlauital, in Kandersteg und in Sörenberg. Ohne Auto wohnst du besser in Interlaken und fährst mit der Dampfbahn aufs Rothorn statt mit der Seilbahn ab Sörenberg.

Was kostet eine Woche im Berner Oberland?

Unsere Billette kosteten für die Woche CHF 257 pro Erwachsenem, dazu CHF 60 bis 80 fürs Parken, CHF 40 für die Vignette, Benzin, Essen und Unterkunft. Eine Ferienwohnung für zwei kostet in Brienz im Juli typischerweise CHF 120 bis 250 pro Nacht.

Welcher Tag war der beste?

Der Schilthorn-Tag mit Grauseeli und Abend in Mürren, knapp vor der Aareschlucht bei Nacht. Für einen einzigen Tag mit der grössten Aussicht nimm das Schilthorn an einem klaren Morgen.

Ist Brienz ein guter Standort für eine Rundreise durchs Berner Oberland?

Mit Auto ja: ruhig, am See, 15 Minuten bis eine Stunde von jedem Ziel dieser Route entfernt. Ohne Auto sind Interlaken oder Lauterbrunnen praktischer.

Soll ich das Jungfraujoch dazunehmen?

Wenn du mitten in die Gletscherwelt willst, ja, und dafür brauchst du einen ganzen Tag. Für den Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau haben wir das Schilthorn gewählt und waren selbst nicht auf dem Jungfraujoch.

Billette für die Oeschinensee-Gondel prüfen →

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Diese Rundreise ist ein Teil unseres Reiseführers zum Berner Oberland, in dem jedes Ziel einen eigenen ausführlichen Ratgeber hat. Für Seen, Schluchten und unsere weiteren Reisen startest du auf unserer Startseite von Swiss Detours.

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