Staubbachfall Lauterbrunnen: Weg, Galerie und Fotospots

Der Staubbachfall stürzt 297 Meter über die Felswand direkt hinter dem Dorf Lauterbrunnen, und er ist das Motiv, das fast jeder vom Lauterbrunnental im Kopf hat. Der Besuch kostet nichts, vom Bahnhof bist du in rund zehn Minuten am Fuss des Falls, und von Mai bis Oktober führt ein kurzer Weg mit Tunnel und Treppen hinauf in eine Felsgalerie direkt neben dem fallenden Wasser. Wir waren am Nachmittag des 6. Juli 2026 mit unserem Hund Miley dort und am Abend des 9. Juli noch einmal im Dorf. Hier findest du alles für deinen Besuch: den Weg zur Galerie, die Kirche, die besten Fotospots, Goethes Gedicht und unsere Erfahrungen.

Staubbachfall auf einen Blick

Fallhöhe 297 m, höchster frei fallender Wasserfall der Schweiz
Lage Lauterbrunnen Dorf, Berner Oberland, rund 10 Gehminuten vom Bahnhof
Eintritt Gratis, kein Billett nötig
Weg zur Galerie Mai bis Oktober geöffnet, im Winter geschlossen
Gehzeit Rund 30 Minuten hinauf und zurück ab dem Fuss des Falls, mit Tunnel und Treppen
Beste Saison Spätfrühling und Frühsommer, wenn Schmelzwasser den Bach füllt
Abends Im Sommer beleuchtet
Parken Parkhaus Lauterbrunnen, CHF 18 für 8 Stunden (ca. 19 €)
Zeitbedarf 1 bis 2 Stunden mit Kirche und Galerie

Quellen: lauterbrunnen.swiss, jungfrau.ch, myswitzerland.com. Euro gerechnet mit 1 CHF = 1,08 € (Oktober 2026).

Lohnt sich der Staubbachfall?

Ja. Der Staubbachfall ist gratis, liegt mitten im Dorf und bietet dir in ein bis zwei Stunden das bekannteste Motiv des Lauterbrunnentals, einen kurzen Aufstieg bis an die Felswand und einen Blick über den ganzen Talboden. Du kannst ihn mit fast jedem anderen Ausflug im Tal verbinden.

Besonders ist die Art, wie das Wasser fällt. Der Bach schiesst über eine überhängende Felskante und fällt frei durch die Luft. Bis er unten ankommt, hat sich ein grosser Teil in feinen Sprühnebel verwandelt, der im Wind hin und her weht. Von der Hauptstrasse aus sieht der Fall aus wie ein weisses Band hinter den Chalets. Je näher du kommst, desto deutlicher spürst du den kühlen Nebel auf der Haut.

Erwarte aber keine donnernden Wassermassen wie am Rheinfall. Der Staubbachfall lebt von Höhe und Kulisse, nicht von der Menge. In einem trockenen Spätsommer kann er zu einem dünnen Schleier werden. Anfang Juli, als wir dort waren, führte er viel Wasser, und der Sprühnebel trieb weit über den Fuss der Felswand hinaus.

Staubbachfall hinter den Holzchalets und Hotels an der Hauptstrasse von Lauterbrunnen
Der erste Blick auf dem Weg vom Bahnhof durchs Dorf: Der Fall hängt direkt hinter den Hotels.

Wie hoch ist der Staubbachfall?

Der Staubbachfall ist 297 Meter hoch. Lauterbrunnen Tourismus nennt ihn den höchsten frei fallenden Wasserfall der Schweiz. Der Mürrenbachfall weiter hinten im Tal gilt insgesamt als höchster Wasserfall des Landes, fällt aber in mehreren Stufen, während der Staubbach in einem einzigen freien Sturz hinunterkommt.

Das Wasser kommt aus einem Hängetal oberhalb der Felswand. Weil der Fels oben überhängt, löst sich der Bach von der Wand und fällt durch die freie Luft. Daher stammt auch der Name: Das Wasser zerstäubt zu Staub. Wie viel Wasser kommt, hängt stark von Saison und Wetter ab. Am meisten ist es im Spätfrühling und Frühsommer zur Schneeschmelze und nach starkem Regen. Im Winter gefriert der Fall manchmal.

Berühmt ist der Staubbach schon lange. Der Schweizer Maler Caspar Wolf hielt ihn in den 1770er Jahren in Öl fest, und in den 1930er Jahren war er auf einer Schweizer Briefmarke abgebildet.

Der ganze 297 Meter hohe Staubbachfall an der grauen Felswand unter blauem Himmel
Der ganze Sturz um 12:59 Uhr. Im unteren Teil ist das Wasser schon zu Nebel geworden.

Anreise und Parken

Vom Bahnhof Lauterbrunnen gehst du die Hauptstrasse Richtung Dorfende entlang. Nach rund zehn Minuten bist du am Fuss des Wasserfalls und hast ihn die ganze Zeit vor Augen. Mit dem Auto parkierst du im Parkhaus Lauterbrunnen beim Bahnhof oder auf dem kleineren Parkplatz bei der Kirche.

  • Mit dem Zug: Von Interlaken Ost nach Lauterbrunnen dauert die Fahrt rund 20 Minuten, die Züge fahren im Halbstundentakt.
  • Parkhaus Lauterbrunnen: Zuben 479, 3822 Lauterbrunnen. 974 Plätze, rund um die Uhr und ganzjährig offen, CHF 18 für 8 Stunden (ca. 19 €). Bezahlen kannst du bar, mit Karte oder Twint.
  • Parkplatz Kirche: Pfrundmatte 423, 3822 Lauterbrunnen. 168 Plätze, CHF 12 für 8 Stunden (ca. 13 €). Er liegt am nächsten am Fall, war aber um 13:56 Uhr, als wir vorbeikamen, voll mit Autos und Wohnmobilen.

Wir haben im Parkhaus geparkt und sind zu Fuss gegangen. Alles Weitere zum Dorf, zum Parkieren in der Hochsaison und zum Essen findest du in unserem Reiseführer zum Lauterbrunnental.

Der Weg zum Wasserfall: Wiese, Tunnel, Treppen

Von der Kirche führt ein geteerter Weg über eine Wiese zum Fuss des Falls. Dort beginnt ein Fussweg, der in etwa zehn Minuten auf den Staubbachhubel steigt, einen kleinen Hügel, und dann durch einen Tunnel und über Treppen zur Galerie an der Felswand führt. Hinauf und zurück brauchst du ohne Pausen rund 30 Minuten.

Bis zum Fuss des Falls ist der Weg flach und auch mit dem Kinderwagen machbar. Danach wird es steiler. Der Weg auf den Staubbachhubel ist ein gepflegter Fussweg mit einigen Stufen. Unterwegs liegt ein grosser Felsblock mit einer Bronzetafel, auf der Goethes Gedicht über den Staubbach steht.

Weg über die Wiese zum Fuss des Staubbachfalls mit grossen Bäumen und Felswand
Auf dem Weg über die Wiese um 14:08 Uhr. Von hier aus füllt der Fall den ganzen Himmel.

Oberhalb des Staubbachhubels verschwindet der Weg im Hang. Der Tunnel ist eine runde Röhre aus Wellblech mit Lampen an der Decke, und der Eingang ist mit Hunderten von Aufklebern übersät, die Besucher dort hinterlassen haben. Ein Schild am Eingang sagt, dass das Licht von 20 Uhr bis 8 Uhr ausgeschaltet ist. Wer spät unterwegs ist, nimmt also die Taschenlampe vom Handy. Nach dem Tunnel führen Treppen und ein gesicherter Weg hinauf zur Felswand.

Eingang des Wellblechtunnels auf dem Weg zur Staubbach-Galerie, voller Aufkleber
Der Tunnel auf dem Weg zur Galerie, der Eingang voller Aufkleber von Besuchern.

Der Aufstieg ist kurz, aber stellenweise steil, und oben sind die Stufen nass vom Sprühnebel. Turnschuhe mit gutem Profil reichen. Mit kleinen Kindern ist der Weg machbar, auf den Treppen solltest du sie aber an der Hand nehmen.

Die Galerie hinter dem Wasserfall

Die Staubbach-Galerie ist ein Felsbalkon mit Geländer, der in die Nische am Fuss der Wand gebaut ist, neben und teilweise hinter dem fallenden Wasser. Sie ist von Mai bis Oktober geöffnet und gratis. Von hier oben schaust du über das ganze Lauterbrunnental, während der Sprühnebel an dir vorbeizieht.

Als wir um 14:29 Uhr in der Galerie standen, hat uns der Ausblick mehr beeindruckt als der Wasserfall selbst. Der Felsüberhang rahmt das Tal ein wie ein Fenster: der grüne Talboden mit den verstreuten Chalets, die steilen Wände auf der anderen Seite und hinten im Tal die verschneiten Gipfel. Der Weg ist schmal und bietet am Geländer nur wenigen Leuten gleichzeitig Platz. Bei viel Betrieb wartest du kurz, bis du an der Reihe bist.

Blick aus der Staubbach-Galerie unter dem Felsüberhang ins grüne Lauterbrunnental bis zu verschneiten Gipfeln
Der Blick aus der Galerie um 14:29 Uhr, rechts eingerahmt vom Felsüberhang.

Rechne damit, nass zu werden. Wie stark, hängt von Wind und Wassermenge ab, und Anfang Juli gab es von beidem reichlich. Nimm ein Tuch für die Linse und eine leichte Regenjacke mit. Auf dem Rückweg gibt es unterhalb des Falls eine Stelle, an der du mitten im Nebel stehst und direkt an der Wassersäule hinaufschaust. Dort sind unsere eindrucksvollsten Fotos entstanden.

Von November bis April ist die Galerie geschlossen. Den Fall siehst du im Winter trotzdem vom Dorf aus, und bis an seinen Fuss kannst du auch dann gehen.

Die Kirche Lauterbrunnen und das berühmte Motiv

Die weisse reformierte Kirche mit dem spitzen dunklen Turm steht direkt unter dem Wasserfall, und zusammen ergeben die beiden das klassische Bild von Lauterbrunnen. Bei unserem Besuch war die Kirche offen, und ein kurzer Blick hinein lohnt sich.

Die Talleute bauten ihre erste Kirche hier 1487 und 1488, ohne die Erlaubnis des Klosters abzuwarten, dem das Tal damals unterstand. Nach der Reformation 1528 wurde Lauterbrunnen eine eigene reformierte Kirchgemeinde. Innen ist die Kirche hell und schlicht: weisse Wände, eine warme Holzdecke, farbige Glasfenster, Holzbänke und vorne die Orgel. Als wir um 13 Uhr hineingingen, hatten wir sie fast für uns allein, während draussen auf der Strasse viel los war.

Innenraum der reformierten Kirche Lauterbrunnen mit Holzdecke, Orgel und Glasfenstern
In der Kirche Lauterbrunnen: Holzdecke, Orgel und bunte Fenster. Ruhig, selbst am Mittag.

Es ist eine lebendige Kirchgemeinde, sei also leise. Für das klassische Foto von Kirche und Wasserfall gehst du an der Kirche vorbei Richtung Wiese und drehst dich um. Mauern und Gärten geben dir einen Vordergrund, und der Turm steht aus mehreren Winkeln schön vor dem Fall.

Spitzer Kirchturm von Lauterbrunnen unter dem Staubbachfall mit Chalets und Bäumen
Der Kirchturm unter dem Fall um 13:12 Uhr. Ein paar Schritte nach links oder rechts verändern das Bild deutlich.

Die besten Fotospots

Die besten Fotos vom Staubbachfall machst du an fünf Stellen: an der Hauptstrasse, rund um die Kirche, unter den alten Chaletdächern am Dorfende, auf dem Staubbachhubel und unterhalb der Galerie. Alle liegen höchstens eine Viertelstunde zu Fuss auseinander.

  • Hauptstrasse: Der Fall erhebt sich hinter den Holzfassaden der Hotels mit Schweizer Fahnen. Am schönsten am späten Vormittag, wenn die Sonne auf den Häusern liegt.
  • Kirche und Garten: das klassische Motiv mit Turm und Wasserfall. Am besten mit Weitwinkel vom unteren Weg.
  • Chaletdächer: In den Seitengassen am Dorfende kannst du den Fall mit alten Holzdächern einrahmen, und dort ist es ruhiger.
  • Staubbachhubel: der beste Platz für den Überblick über das Dorf mit Kirche, Wiesen und den Wänden gegenüber.
  • Unter der Galerie: mitten im Nebel stehen und senkrecht am Wasser hinauf fotografieren. Schütze deine Kamera.
Staubbachfall über dem dunklen Holzdach eines alten Chalets in Lauterbrunnen
Ein altes Chaletdach als Vordergrund, 12:51 Uhr. In den Seitengassen hast du kaum Leute im Bild.

Das Licht ändert sich im Lauf des Tages stark. Auf unseren Fotos wirkten Wasser und Fels zwischen spätem Vormittag und frühem Nachmittag am hellsten. Später, mit hellem Himmel hinter der Felskante, sah der Fall von unten dunkler und flacher aus. Wenn du nur ein Zeitfenster für Fotos hast, geh vor 14 Uhr.

Unten im Dorf steht eine Reihe Fahnenstangen mit Schweizer und Berner Fahne. Mit den Schneegipfeln am Talende im Hintergrund wird das ein sehr schweizerisches Bild.

Schweizer und Berner Fahne vor dem Staubbachfall und verschneiten Bergen am Ende des Lauterbrunnentals
Fahnen, Wasserfall und die Schneeberge am Talende, aufgenommen um 12:43 Uhr.

Auf dem Staubbachhubel lohnt es sich, dem Wasserfall kurz den Rücken zu kehren: Der Blick hinunter auf das Dorf ist der Grund für den Halt.

Blick vom Staubbachhubel hinunter auf Lauterbrunnen, die Kirche und die grünen Wiesen
Aussicht vom Staubbachhubel um 14:18 Uhr: das Dorf, die Kirche und die Felswände gegenüber.

Goethe und der Gesang der Geister über den Wassern

Johann Wolfgang von Goethe war vom 9. bis 11. Oktober 1779 auf seiner zweiten Schweizer Reise in Lauterbrunnen, und der Staubbachfall inspirierte ihn zu einem seiner bekanntesten Gedichte, dem „Gesang der Geister über den Wassern“. Eine Bronzetafel auf einem Felsblock am Weg zum Fall zeigt den ganzen Text.

Das Gedicht vergleicht die Seele des Menschen mit dem Wasser: Es kommt vom Himmel, steigt zum Himmel und muss wieder zur Erde, ewig wechselnd. Die ersten Zeilen stehen gross auf der Tafel: „Des Menschen Seele gleicht dem Wasser.“ Goethe schrieb die erste Fassung unter einem anderen Titel und veröffentlichte das Gedicht 1789 in seiner endgültigen Form. Franz Schubert hat es mehrfach vertont, am bekanntesten ist die Fassung für acht Männerstimmen und tiefe Streicher.

Bronzetafel mit Goethes Gedicht Gesang der Geister über den Wassern auf einem Felsblock beim Staubbachfall
Die Goethe-Tafel am Weg zum Fall: „Johann Wolfgang von Goethe in Lauterbrunnen in der Zeit vom 9. bis 11. Oktober 1779“.

Nimm dir hier eine Minute. Wenn der Sprühnebel über die Wiese treibt, verstehst du, was Goethe mit dem Wasser meinte, das „zum Himmel steigt“.

Beste Reisezeit und Tageszeit

Am schönsten ist der Staubbachfall von Ende Mai bis Anfang Juli, am Morgen, an einem Tag nach Regen. Dann führt er am meisten Wasser, die Felswand liegt in der Sonne und im Dorf ist noch wenig los.

  • Saison: Im Mai und Juni kommt am meisten Schmelzwasser. In einem trockenen August oder September kann der Fall dünn werden. Die Galerie ist von Mai bis Oktober offen.
  • Tageszeit: Bei unserem Besuch füllte sich die Hauptstrasse ab Mittag, um 16 Uhr war sie richtig voll. Am frühen Morgen hast du die besten Chancen auf einen ruhigen Spaziergang.
  • Abends: Im Sommer wird der Fall abends beleuchtet. Wir kamen am 9. Juli nach unserem Tag auf dem Schilthorn noch einmal durch Lauterbrunnen und sahen den Staubbach im Abendlicht zwischen den Häusern.
  • Winter: Die Galerie ist zu, der Fall bleibt sichtbar und vereist an sehr kalten Tagen teilweise.

Staubbachfall mit Hund

Mit Hund ist der Staubbachfall ein guter Ausflug: kurzer Weg, kein Billett, kein Drehkreuz, und die Wiesen bei der Kirche eignen sich für eine Pause. Im Dorf und auf den schmalen, nassen Treppen zur Galerie gehört der Hund an die Leine.

Miley war mit uns im Dorf unterwegs. Das Highlight für einen Hund ist nicht der Wasserfall, sondern der Steinbrunnen neben der Kirche. An diesem warmen Julitag stieg Miley sofort hinein und legte sich ins kalte Wasser, mit Kirche und Wasserfall im Hintergrund. Das Foto gehört zu unseren liebsten der ganzen Reise. Da die Galerie schmal ist, wählst du mit Hund am besten einen ruhigen Moment. Mehr Ideen für Ausflüge mit Vierbeiner findest du in unserem Ratgeber Schweiz mit Hund.

Unser Hund Miley kühlt sich im Steinbrunnen bei der Kirche Lauterbrunnen ab, dahinter der Staubbachfall
13:46 Uhr: Miley kühlt sich im Brunnen bei der Kirche ab. Im Hintergrund der Staubbachfall.

Unser Nachmittag am Staubbachfall

Wir waren am 6. Juli 2026 dort, an einem warmen, sonnigen Tag mit blauem Himmel und grossen weissen Wolken. Am Vormittag hatten wir die Trümmelbachfälle besucht und kamen zur Mittagszeit nach Lauterbrunnen. So lief unser Nachmittag:

Autor Alexander Haselhoff winkt in der Galerie des Staubbachfalls unter dem Felsüberhang, dahinter das Lauterbrunnental
Ich in der Galerie hinter dem Staubbachfall, 6. Juli 2026, 14:30 Uhr, hinter mir das Tal.
  • 11:44 Uhr: im Parkhaus Lauterbrunnen geparkt, Dorfplan bei der Tourist-Information geholt.
  • 12:40 bis 13:00 Uhr: Fotos am Dorfende mit Fahnen und Chalets.
  • 13:00 Uhr: kurz in die Kirche, danach das klassische Foto von Turm und Wasserfall.
  • 13:45 Uhr: Pause am Brunnen, Miley im Wasser.
  • 14:00 bis 14:20 Uhr: über die Wiese, vorbei an der Goethe-Tafel, hinauf auf den Staubbachhubel.
  • 14:22 Uhr: durch den Tunnel und die Treppen hinauf.
  • 14:29 Uhr: in der Galerie, Blick ins Tal.
  • 14:38 bis 14:45 Uhr: im Sprühnebel unter dem Fall.
  • 15:05 bis 15:30 Uhr: Spaziergang über die Wiesen weiter ins Tal, mit weiteren kleinen Wasserfällen an den Wänden.
  • 16:00 Uhr: zurück auf der Hauptstrasse, inzwischen voller Leute.
Staubbachfall aus der Nähe, das Wasser zerstäubt zu Nebel, eingerahmt von grünen Blättern
14:38 Uhr, knapp unter der Galerie: Das Wasser zerstäubt, lange bevor es den Boden erreicht.

Im Nachhinein würden wir zuerst zur Galerie gehen und die Fotos im Dorf danach machen. Das Licht am Fall war um die Mittagszeit am besten, und der Aufstieg ist mit weniger Leuten angenehmer.

Was du damit verbinden kannst

Der Staubbachfall füllt einen Vormittag oder einen Nachmittag, also lässt er sich gut mit einem zweiten Ziel im Tal verbinden.

  • Trümmelbachfälle: das genaue Gegenteil vom Staubbach, zehn Gletscherwasserfälle im Inneren des Berges, nur wenige Minuten weiter hinten im Tal. Preise und Öffnungszeiten stehen in unserem Artikel über die Trümmelbachfälle bei Lauterbrunnen.
  • Mürren: das autofreie Dorf auf der Felskante über dem Fall, erreichbar mit Seilbahn und Bahn ab Lauterbrunnen. Mehr dazu in unserem Mürren-Reiseführer.
  • Schilthorn: der Gipfel mit der James-Bond-Geschichte, ab Stechelberg oder über Mürren.
  • Talwanderung: Der flache Weg Richtung Stechelberg führt an weiteren Wasserfällen vorbei. Wir sind nach der Galerie ein Stück davon gegangen, und dort war es viel ruhiger als im Dorf.

Wenn dich Wasserfälle und Schluchten reizen, findest du in unserer Übersicht Schluchten und Wasserfälle im Berner Oberland den Staubbach im Vergleich mit Trümmelbach, Aareschlucht und Rosenlaui.

Grüne Wiesen und Bauernhäuser im Lauterbrunnental zwischen steilen Felswänden südlich des Dorfes
Auf der Talwanderung südlich des Dorfes um 15:14 Uhr. Nur wenige Minuten vom Fall entfernt und fast menschenleer.

Tipps aus eigener Erfahrung

  • Linsentuch einpacken. Der Sprühnebel reicht weit, Handy und Kamera sind bei der Galerie schnell nass.
  • Schuhe mit Profil. Die Stufen oben sind nass und können rutschig sein.
  • Früh oder spät kommen. Ab Mittag wird es im Dorf und auf dem Weg voll.
  • Die Kirche nicht auslassen. Fünf Minuten genügen, und es ist der ruhigste Ort im Dorf.
  • Tunnelbeleuchtung beachten. Von 20 Uhr bis 8 Uhr ist sie aus.
  • Wassermenge prüfen. In einem trockenen Spätsommer ist der Fall dünn, nach Regen am schönsten.

Touren und Tickets

Für den Staubbachfall brauchst du kein Billett. Wenn du ohne Auto unterwegs bist und Transport und Führung aus einer Hand möchtest, halten mehrere Tagestouren ab Interlaken am Staubbach, oft kombiniert mit Trümmelbach, Mürren oder Grindelwald. Diese Angebote würden wir uns anschauen:

Touren ins Lauterbrunnental mit Staubbachfall
über GetYourGuide
Ab Interlaken: Geführte Tour nach Grindelwald und Lauterbrunnen

7 Stunden, optional 30 Minuten Spaziergang am Staubbachfall

ab etwa 86 € (Okt. 2026)
Preise & Verfügbarkeit prüfen
über GetYourGuide
Interlaken: E-Bike-Tour durchs Tal der 72 Wasserfälle

6 Stunden per E-Bike, Halt am Staubbach, Eintritt Trümmelbach inklusive

ab etwa 266 € (Okt. 2026)
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über Viator
Kleingruppentour Lauterbrunnen und Mürren ab Interlaken

Rund 7 Stunden, mit Staubbachfall und Mürren

ab etwa 287 € (Okt. 2026)
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Häufige Fragen zum Staubbachfall

Kostet der Staubbachfall Eintritt?

Nein. Der Wasserfall, der Weg und die Galerie sind gratis. Zahlen musst du nur fürs Parkieren, wenn du mit dem Auto kommst.

Wie lange läuft man zum Staubbachfall?

Vom Bahnhof Lauterbrunnen bis zum Fuss des Falls rund zehn Minuten. Hinauf zur Galerie und zurück kommen noch etwa 30 Minuten dazu.

Kann man hinter den Staubbachfall gehen?

Ja, von Mai bis Oktober. Ein Weg mit Tunnel und Treppen führt zu einer Galerie in der Felsnische hinter dem fallenden Wasser.

Ist der Staubbachfall nachts beleuchtet?

Ja, im Sommer wird er abends beleuchtet. Der Tunnel auf dem Weg zur Galerie ist allerdings von 20 bis 8 Uhr nicht beleuchtet.

Staubbachfall oder Trümmelbachfälle?

Am besten beides. Der Staubbach ist gratis und bietet das berühmte Motiv, die Trümmelbachfälle kosten Eintritt und zeigen dir einen Gletscherbach im Inneren des Berges. Sie liegen nur wenige Kilometer auseinander.

Wann führt der Staubbachfall am meisten Wasser?

Vom Spätfrühling bis in den Frühsommer zur Schneeschmelze und nach starkem Regen. In trockenen Spätsommern kann er schwach sein.

Der Staubbachfall ist das einfachste Highlight im Lauterbrunnental: gratis, zehn Minuten vom Bahnhof und zu jeder Tageszeit eindrücklich. Für Parkieren, Dorf und das übrige Tal geht es weiter in unserem Lauterbrunnental-Guide. Weitere Umwege durchs Berner Oberland findest du auf unserer Startseite.

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